Der größte Vorteil den soziale Medien gegenüber traditionellen Medien bieten ist, dass in beide Richtungen kommuniziert werden kann: sowohl von Marke zu Verbrauchern als auch von Verbrauchern direkt zur Marke. Gezielte Kommunikation mit Kunden baut ein persönliches und vor allem nahbares Markenimage auf, wodurch wiederum die Kundenbindung enorm gestärkt wird. Dabei spielt auch User Generated Content (UGC) eine zentrale Rolle.

Social Media macht Marken persönlicher 

In einer vor kurzem veröffentlichten Studie von The Manifest, geben 74% der Befragten an, mindestens einer Marke in sozialen Netzwerken zu folgen. Davon wiederum deutliche 96% geben außerdem an, auch mit Marken zu interagieren. So vermischen sich in Social Media Feeds, beispielsweise bei Instagram, zunehmend Brand-Postings mit Beiträgen von Freunden und Familie. Öffentliche Kommentarfunktionen und Direktnachrichten bieten die Möglichkeit, Marken genauso schnell und unkompliziert anzusprechen wie Freunde. Durch direktes Verlinken einer Marke in eigenen Posts, können Kunden unmittelbar ihre Begeisterung für neue Produkte teilen und die jeweilige Marke darauf aufmerksam machen.

Andersrum gestaltet sich durch Social Media auch für Marken die Interaktion mit ihren Kunden und damit auch die Kundenbindung deutlich einfacher. Wird eine Marke auf User-Generated Content markiert, kann sie mit einem simplen Klick darauf reagieren, den Post mit wenig Aufwand kommentieren oder per Direktnachricht mit dem jeweiligen Nutzer in Kontakt treten. Auf all diese Weisen wird Aufmerksamkeit und individuelle Wertschätzung an den Kunden vermittelt.

Instagram ist unter allen sozialen Netzwerken die Plattform, auf der eine direkte Interaktion zwischen Marke und Konsument am wahrscheinlichsten ist. Mehr als jeder zweite User gibt an, mindestens einer Marke auf Instagram zu folgen. Etwa jeder Dritte hat außerdem schon einmal eine Marke in einem Post verlinkt oder einen Markenhahstag verwendet. Von dieser Bereitschaft zur Interaktion und Produktion von UGC können Marken immens profitieren. 

User Generated Content gezielt nutzbar machen und damit Wertschätzung zeigen

Sieben von zehn Käufern orientieren sich an den Meinungen anderer Kunden. Über 80% vertrauen beim erstmaligen Kauf von Produkten auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Nur noch rund jeder zweite dagegen, hält Werbeanzeigen für glaubwürdig. User-Generated Content, der für Marketingzwecke eingebunden wird, wirkt diesem Vertrauensverlust in Bezug auf klassische Werbung entgegen und liefert eine Art digitalen Social Proof für neue Kunden. Denn Content, der unmittelbar von Kunden kommt bietet vor allem authentische, aber auch besonders vielseitige Eindrücke zu einem Produkt oder einer Dienstleistung.

Gleichzeitig vermittelt die Einbindung von User-Generated Content große Wertschätzung an bereits bestehende Kunden. Eine prominente Ausspielung von Kundenbildern, beispielsweise auf der Website, im Onlineshop oder in den markeneigenen Social Media Feeds, rückt die Kunden-Community in den Mittelpunkt. Das wiederum trägt dazu bei, der Marke eine Persönlichkeit zu verleihen und dadurch ein klares Markenimage zu schaffen, mit dem sich Kunden identifizieren können. All das wirkt sich nachweislich positiv auf die Kundenbindung aus. 

Best Practice Case Kundenbindung mit User-Generated Content: erlich textil

Ein Paradebeispiel für die effektive Verwendung von User-Generated Content um Wertschätzung zu vermitteln, Kunden zu binden und das Markenimage zu festigen, liefert unser Kunde erlich textil.  Das 2015 gegründete Unternehmen verkauft nachhaltige Wäsche und Heimtextilien, positioniert sich klar gegen fast fashion und für body positivity

Unter dem Branded Hashtag #seierlich sammelt erlich textil seit 2017 mit der Hilfe von squarelovin User-Generated Content. Die Bilder und Videos werden in Form einer Teaser Galerie auf der Startseite der erlich textil Website prominent plaziert. 

Quelle: erlich textil

Vor allem bestückt die Marke damit aber ihren eigenen Instagram Account. Regelmäßig werden dort in Form von Feed Posts oder Stories Bilder von Kunden geteilt. In den Story-Highlights steht die Rubrik “von euch!” prominent an erster Stelle, im Feed ist jeder einzelne Post mit einer individuellen und wertschätzenden Caption versehen, die zurück auf die Person verweist, die das Bild ursprünglich hochgeladen hat. 

Quelle: erlich textil


Erlich textil stellt durch die Verwendung von User-Generated Content ganz deutlich die Kunden in den Mittelpunkt und zeigt damit: Schönheit ist so vielfältig wie jeder Einzelne in ihrer Community. Anstatt sich auf eine handvoll Models festzulegen, präsentiert erlich textil stolz authentische Diversität und Imperfektion. Die Wertschätzung, die Kunden von erlich textil dadruch erfahren ist besonders groß - denn Wäsche ist ein sensibles und vor allem persönliches Thema. Trotzdem präsentieren sich die Kunden von erlich textil gerne und sind dabei vor allem eins: inspirierend und ermutigend für neue Kunden.

Die Bildsprache des User-Generated Content der sich unter dem Branded Hashtag #seierlich sammelt spiegelt unmittelbar das Markenimage von erlich textil wieder. Dadurch wirkt die Marke persönlich, authentisch und nahbar - all diese Attribute wirken sich positiv auf die Kundenbindung aus.

Das User-Generated Content Management Tool von squarelovin unterstützt Marken dabei Kundenbilder gezielt auf der Basis von Mentions, Hashtags oder Geo-Locations einzusammeln, nach individuellen Wünschen zu filtern, die Verwendung rechtlich abzusichern und den Content anschließend gezielt auf allen relevanten Marketingkanälen auszuspielen. Für jedes Bild oder Video werden dabei individuell essentielle Nutzungsrechte datenschutzkonform angefragt.

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