Newsletter sind ein bewährtes Mittel im Online-Marketing. Trotzdem ist es nicht einfach Newsletter so aufzusetzen dass sie effektiv Traffic und Conversions ankurbeln. Die Tipps und Tricks die sich um erfolgreiches Newsletter-Marketing ranken, sind häufig dieselben: richtige Versandzeit, packende Headline, nicht zu viele Informationen. Zentral für einen guten Newsletter ist aber auch die visuelle Komponente. Authentische und persönliche Inhalte ziehen die Aufmerksamkeit der Leser auf sich - und halten sie auch.

Wie muss ein Newsletter aussehen damit er erfolgreich ist?

Allgemein gilt: keine Reklame ist die beste Werbung. Kunden, die einen Newsletter abonniert haben sind in der Regel bereits von der Marke überzeugt, die ihn versendet. Hauptgrund für das abonnieren von Newslettern in Deutschland ist Umfragen zufolge schlichtweg der Wunsch über neue oder zukünftige Produkte informiert zu werden. Rabatte und Sonderaktionen belegen den zweiten Platz, knapp jeder Dritte gibt außerdem an Newsletter von Marken zu abonnieren bei denen er regelmäßig einkauft. 

Entsprechend ist das, was die Aufmerksamkeit von Lesern auf einen Newsletter zieht nicht die neon-leuchtende überladene Werbeanzeige, sondern vielmehr authentischer und persönlicher Content, der die Nähe der Marke zu ihren Kunden vermittelt. 

Warum ist die visuelle Komponente so wichtig?

Wer eine Information ausschließlich hört, erinnert sich drei Tage später im Schnitt noch an 10% davon. Sind Bilder involviert, bleiben durchschnittlich 65% des Inhalts in Erinnerung. Menschen sind vorrangig visuelle Wesen, das macht sich auch im Marketing bemerkbar - denn nicht nur sprichwörtlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Fotos und Grafiken gewinnen die Aufmerksamkeit von Lesern deutlich besser als lange Textblöcke. Gleichzeitig lässt sich durch Bilder sehr viel deutlicher und authentischer die Markenidentität vermitteln.

Unser Kunde Paul Hewitt bewirbt eins seiner “Favorite Pieces” mit dem Text: “Elegant und sinnlich – ganz im Zeichen der Schönheit und der Mythen der Weltmeere – präsentiert sich die neue Miss Ocean Uhr. Als Mitglied unserer Flotte verkörpert sie die Faszination der endlosen Weite der Meere [...].” Während die Produktbeschreibung die Fantasie der Kunden anregt, liefert der zusätzlich eingebundene User-Generated Content (UGC) im selben Zug konkrete Inspiration.

Die Bilder, die das Uhren-Modell an diversen sonnengebräunten Handgelenken zeigen, verbildlichen die Attribute der Eleganz und Sinnlichkeit, während die Bildsprache Urlaubsgefühl vermittelt und damit das Ozean-Narrativ aus der Produktbeschreibung aufgreift. Gleichzeitig ist der Content vielfältig und authentisch. Dadurch bietet er Inspiration und Social Proof für interessierte Kunden, was sich wiederum positiv auf Kaufentscheidungen auswirkt.

Erfahrungswerte aus der Arbeit mit unseren Kunden zeigen, dass die Verwendung von User-Generated Content im Newsletter zu einer durchschnittlichen Click-Through-Rate von 45% führt. Außerdem weisen Newsletter mit UGC im Schnitt 59% mehr Engagement auf. 

Newsletter Marketing vs. Social Media Marketing 

Im Kontrast zu Werbekampagnen auf Facebook oder Instagram wirkt Newsletter Marketing beinah ein bisschen eingestaubt - tatsächlich sind Newsletter aber nach wie vor einer der erfolgreichsten Kommunikationskanäle im digitalen Marketing. In Deutschland geben 75% der Verbraucher an, angeforderte Werbung per Mail gegenüber Werbeanzeigen zu bevorzugen. Während Social Media Marketing vor allem junge Generationen anspricht, eignet sich Marketing über Newsletter  besonders gut dafür ältere Zielgruppen zu erschließen. Knapp 80% der 45-60-jährigen in Deutschland geben in Umfragen an, mehrmals in der Woche oder sogar täglich E-Mails zu lesen oder selbst zu versenden. 

Unabhängig von der Zielgruppe ist ein besonders großer Vorteil von Newsletter Marketing, dass sich Newsletter deutlich besser personalisieren lassen als Werbeanzeigen in Social Media. Bestandskunden können gezielt in Bezug auf vorherige Bestellungen angesprochen werden - dadurch wird Nähe zum Kunden vermittelt und im Umkehrschluss die Kundenbindung gefestigt. Gezielt eingesetzter User-Generated Content verstärkt diesen Effekt zusätzlich. UGC im Newsletter liefert auf der einen Seite Identifikationspotential und Authentizität, vermittelt gleichzeitig aber auch Wertschätzung an die Kunden, deren Bilder dort prominent präsentiert werden . 

Etwa jeder fünfte Deutsche gibt an, in der Woche mehr als zwanzig Newsletter zu erhalten. Nur rund 40% derer, die Newsletter empfangen, öffnen sie überhaupt. Es gilt also mit authentischem Content aus der breiten Masse herauszustechen und Kunden ab dem Zeitpunkt in dem sie sich entscheiden einen Newsletter zu abonnieren vom Mehrwert seiner Inhalte zu überzeugen. User-Generated Content, der im Newsletter eingebettet wird, unterstreicht - wie im Beispiel von Paul Hewitt - das Markenimage und die damit zusammenhängende Ästhetik, ohne dabei gestellt wie eine klassische Werbeanzeige zu wirken und kann so genau diesen Mehrwert liefern.

Wie lässt sich UGC für den Newsletter sammeln und rechtlich abgesichert verwenden? 

Inhalte, die von Kunden generiert wurden sind vielseitig, persönlich und vor allem authentisch - entsprechend lohnt es sich UGC für Marketingzwecke einzubinden. Die falsche Herangehensweise bei der Verwendung von derartigem Kontent kann allerdings schnell mehr schaden als nutzen. Der Datenschutzdschungel rund um DSGVO und Urheberrecht stellt für Unternahmen deshalb häufig eine abschreckende Bürde im Hinblick auf die Arbeit mit User-Generated Content dar. 

Das User-Generated Content Management Tool von squarelovin unterstützt Marken dabei Kundenbilder gezielt auf der Basis von Mentions, Hashtags oder Geo-Locations einzusammeln, nach individuellen Wünschen zu filtern, die Verwendung rechtlich abzusichern und den Content anschließend gezielt auf allen relevanten Marketingkanälen auszuspielen. Für jedes Bild oder Video werden dabei individuell essentielle Nutzungsrechte datenschutzkonform angefragt.

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