Social Media Content auf der eigenen Website einzubinden hat viele Vorteile. Trotzdem kann die falsche Herangehensweise bei der Einbettung dem Onlineshop mehr schaden als nutzen. Dieser Blogpost fasst für euch zusammen, worauf ihr bei der Verwendung von User-Generated Content auf der Website achten müsst und wie ihr damit das meiste für eure Marke rausholt. 

Warum überhaupt UGC auf der Website einbinden?

Inhalte, die von Kunden generiert wurden sind authentisch, vielseitig und persönlich - entsprechend lohnt es sich User-Generated Content (UGC) für Marketingzwecke einzubinden. Mit dem Einsatz solcher Inhalte werden die Kunden in den Mittelpunkt gestellt, während gleichzeitig Produkte und Dienstleistungen im Kontext gezeigt werden. So bekommen potentielle neue Kunden schnell einen umfassenden Eindruck, während bestehende Kunden sich durch die Ausspielung ihrer Bilder wertgeschätzt fühlen. Erfahrungswerte zeigen außerdem, dass die richtige Einbindung von UGC langfristig zu einer deutlich längeren Verweildauer und signifikant höheren Conversion Rate auf der Website führt. 

Was sind die häufigsten Fehler bei der Einbindung von Instagram-Inhalten?

Es gibt eine Reihe von kostenlosen Tools, mit denen einzelne Instagram Posts oder ganze Profile in Form einer Galerie eingebettet werden können. Allerdings verlinken diese in der Regel zurück auf Instagram, wodurch User die ursprüngliche Website verlassen und unter Umständen sogar ihren Kauf abbrechen. So ist außerdem die Wahrscheinlichkeit groß, dass Kunden, die auf der Suche nach Inspiration eure Website aufgerufen haben, auf der Social Media Plattform weiterstöbern. Im schlimmsten Fall werden sie dabei durch gesponserte Werbeanzeigen auf direkte Konkurrenz aufmerksam und kaufen dort ein. 

Neben sinkenden Conversions kann eine solche Einbindung mit direkter Weiterleitung auf Instagram auch das Google Ranking eurer Website verschlechtern. Die Reihenfolge in der die Suchmaschine Ergebnisse anzeigt wird unter anderem dadurch beeinflusst, wie lange Besucher auf einer Website verweilen und wie viel sie dort interagieren. Werden Kunden nach nur einem Klick extern weitergeleitet, wirkt sich das entsprechend negativ auf diese beiden Werte aus.

So bindet ihr UGC effektiv auf eurer Website ein

UGC-Management Tools helfen euch dabei kundengenerierte Inhalte gezielt und rechtlich abgesichert auszuspielen. Der größte Vorteil ist, dass durch ein solches Tool verwaltete UGC-Galerien deutlich kennzeichnen von welchem Instagram-User ein Bild oder Video ursprünglich hochgeladen wurde, ein Klick darauf aber zur entsprechenden Produktdetailseite innerhalb des Webshops leitet. Daraus resultiert natürlich eine deutlich längere Verweildauer auf der Website.

Neben kleinen Teaser-Galerien auf der Startseite bietet squarelovin auch die Option, eine Social Wall auf der Website einzubinden. Diese Art der UGC-Ausspielung bietet viel Raum für Inspiration und lädt Besucher der Website förmlich ein, zu verweilen und zu stöbern. Auf jedem einzelnen Foto können individuell Produkte verlinkt werden, wodurch auch in diesem Fall sichergestellt wird, dass interessierte Kunden unmittelbar zu den jeweiligen Produktdetails weitergeleitet werden.

Durch das Management Tool können die nutzergenerierten Bilder - anders als bei einer direkten Instagram-Einbindung - vor der Ausspielung gefiltert werden. So könnt ihr sicherstellen, dass nur Inhalte auf eurer Website landen, die dem Image und der Ästhetik eurer Marke entsprechen. Zusätzlich ermöglicht das Filtern und Auswerten der Beiträge, produktspezifische Galerien auf den jeweiligen Detailseiten auszuspielen. Besucher der Website können sich so schnell einen umfassenden Eindruck zum Produkt ihrer Wahl verschaffen, ohne eure Website dafür verlassen zu müssen.  

Zusätzlich zu den vielfältigen Varianten der Ausspielung, bieten UGC Management Tools wie das von squarelovin auch deutlich mehr Möglichkeiten um Content zu sammeln. Während Instagram selbst nur das direkte Einbetten einzelner Posts erlaubt und ein Developer-Tool von Instagram lediglich die Option bietet ganze Account-Feeds einzubetten,  sammelt squarelovin Posts basierend auf Hashtags, Mentions und Geo-Locations. 

Best Practice Case foodspring

Unser Kunde foodsping verkauft Eiweißpulver, Shape Shakes und anderes Fitness Food. Im Bereich Sports und Nutrition gibt es auf Instagram eine besonders aktive Community, entsprechend groß ist auch der Konkurrenzdruck unter Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln. 

Durch die effektive Einbindung von User-Generated Content, ist es foodspring seit Beginn der Kooperation mit squarelovin gelungen Kunden aktiv einzubinden und zu mehr Engagement zu animieren. Eine Auswertung des squarelovin Analyse Tools zeigt, dass jeder zweite Websitebesucher, der bis zur Social Wall klickt auch damit interagiert und sich Detailinformationen zu den jeweiligen Produkten ansieht.

Quelle: foodspring

Im Fall von foodspring, öffnet sich beim Klick auf Content in der Social Wall ein Pop-Up, das alle Produkte aufzeigt, die im Bild zu sehen sind. Zusätzlich sind der Name des Users, der das Bild gepostet hat, sowie die original Caption zu sehen. Dadurch behält der eingebundene UGC seine Authentizität.

 Quelle: foodspring

Der Klick auf ein Produkt öffnet dann die zugehörige Produktdetailseite, auf der neben Informationen zu Nährwerten, Herstellung und Einsatzmöglichkeiten auch eine explizit auf das Produkt abgestimmte Galerie mit User-Generated Content erscheint, die zusätzlich die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten untermalt.

Quelle: foodspring

Das Fallbeispiel von foodspring zeigt deutlich, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten von User-Generated Content auf Websites sind und wie effektiv eine professionelle Einbindung sein kann. Mehr Hintergründe zu unserer Arbeit mit foodspring findet ihr hier in der zugehörigen Case Study.