Dass wir nicht mehr das Haus verlassen müssen, um zu shoppen, ist schon seit Längerem bekannt. E-Commerce oder wie es im Volksmund heißt “Online-Shopping” hat in Zeiten von Corona und den damit zusammenhängenden Maßnahmen einen noch wichtigeren Stellenwert in unserem Alltag erhalten. Das soziale Leben verlagert sich immer mehr in die online Welt, auf soziale Netzwerke. Instagram dient nicht mehr als bloße Entertainment-App, um Fotos zu Sharen oder um zu kommunizieren, sondern es entwickelt sich zu einem Ort der Inspiration, einem Ort, den man bewusst aufsucht, um Kaufentscheidungen zu treffen. Neu ist seit einiger Zeit, dass wir nicht mal mehr die heimische Social Media Plattform unserer Wahl verlassen müssen, um zu Shoppen, alles passiert automatisch über einen Klick im gewohnten Surrounding. Virtuelle Preisschilder - direkte Links zum Warenkorb, das ist der Shopping Vibe 2021. Frei nach dem Motto “Shop till you drop” wird überall im Socialnet online eingekauft. Doch was hat es mit diesem Trend namens “Social Commerce” genau auf sich? 

Was ist Social Commerce?

Social Commerce ist simpel gesagt die Symbiose aus E-Commerce und Social Media. Die Funktionalität des bequemen Online-Shopping-Erlebnisses wird direkt auf der Social Media Plattform, ins digitale Wohnzimmer eines jeden Digital Natives eingebunden. Höher, schneller, effizienter…wenn das mal keine gravierende Aufwertung der Customer Experience bedeutet! 

Doch warum lohnt sich Social Commerce? 

Mehr als zwei Drittel der Zeit, die wir am Handy sind, verbringen wir auf sozialen Medien - Online Marketing heißt zwangsläufig Social Media Marketing. Soziale Netzwerke bieten ein enormes Potenzial für Unternehmen und Marken, um Kunden zu erreichen und sie auf ihrer Customer Journey zu begleiten. 

Vom Erhaschen ihrer Aufmerksamkeit über die Überzeugung und Begeisterung von Deiner Marke bis hin zur Unterstützung der finalen Kaufentscheidung: all diese Etappen können auf und mit sozialen Netzwerken durchlaufen werden. Social Commerce nimmt den potenziellen Kunden an die Hand und begleiten ihn step-by-step auf seiner Reise bis hin zu einem Kaufabschluss bei Deiner Brand. 

Wie unterstützen Soziale Medien Deine Brand? 

Mittlerweile werden über die Hälfte aller online Käufe durch die Einbettung der Verkaufsprozesse auf einer sozialen Plattform erreicht. Folglich ist es nur konsequent, eben diese sozialen Plattformen in den E-Commerce Prozess zu integrieren - Social Commerce ist längst nicht mehr nur ein Trend, sondern die Zukunft. 

Kurz gesagt fördern Soziale Medien die Markensichtbarkeit Deines Unternehmens. Potenzielle Kunden werden von bereits bestehenden realen Kunden geinfluenced. Das ist kein ausgedachter Schabernack, sonder faktisch belegt: Rund ¼ der Verbraucher geben an, erst durch Empfehlungen in sozialen Netzwerken auf Marken aufmerksam geworden zu sein. Menschen, die Dein Produkt bereits geshoppt haben, teilen ihre Experience auf Instagram und verbreiten es. Empfehlungsmarketing ist das A und O. 

Die potenziellen Kunden werden nicht nur auf Dein Produkt aufmerksam, sondern suchen regelrecht nach Infos, unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen. 60 % der Nutzer von Instagram verwenden die Plattform bewusst, um nach neuen Produkten zu suchen. Instagram ist eine Suchmaschine, ein Ort, an dem Kaufinspiration gesucht und bestenfalls auch gefunden wird. Was eignet sich daher besser als Instagram, um die frohe Botschaft eines spannenden Produkts oder einer innovativen Brand zu spreaden? 

Auch die Interaktion auf Deinem Markenprofil und unter Deinem Produkt-Content spielt hierbei eine wichtige Rolle. Jeder fünfte User sagt, dass Likes und Kommentare anderer User ihn in seiner Kaufentscheidung ausschlaggebend beeinflussen. Kaufinteressierte tauschen sich auf Instagram mit Menschen aus, die das Produkt bereits gekauft haben.

Warum Social Commerce in Deinem Marketing-Mix nicht fehlen sollte

Online haben Marken die Möglichkeit, sich vielseitiger darzustellen, sie sind nicht beschränkt auf die Größe einer Anzeige, die Dauer eines Spots oder sonstiger limitierender Richtlinien. Werbung von Unternehmen in sozialen Netzwerken hat darüber hinaus auch noch weitere Vorteile. Durch die Struktur Sozialer Netzwerke können sich Konsumenten untereinander direkt auf der Plattform über eine Marke und ihre Produkte austauschen. Das integrierende All-in-One Prinzip macht Instagram gleichzeitig zu einem Vergleichsportal. Kunden erhalten alle relevanten Informationen, die sie benötigen, um eine Kaufentscheidung zu treffen, gebündelt auf einer Plattform.

Die Social Customer Experience macht den Kaufprozess weniger komplex und minimiert so die Wahrscheinlichkeit, dass Kaufinteressierte das Shopping-Erlebnis vor dem Abschluss des Kaufes abbrechen. Social Commerce nutzt Soziale Netzwerke als Basis, um Kauftransaktionen stattfinden zu lassen. Für potenzielle Kunden ist das extrem praktisch und bequem: Wer beim Durchforsten von Instagram auf ein interessantes Produkt stößt, kann dieses mit nur wenigen Klicks sein Eigen nennen.  

Da beim Social Commerce kein anderer Marketplace beteiligt ist, entsteht ein direkter Kontakt von Verbraucher und Unternehmen, wodurch der Aufbau einer starken Community ermöglicht wird. Durch Social Commerce Plugins, Buttons oder Ads mit Calls-to-Action, die direkt zu dem jeweiligen Online-Shop weiterleiten, bekommen Konsumenten zudem Anreize, die Website einer Marke zu besuchen. 

Mannigfaltige Möglichkeiten durch verschiedene Social Commerce Praktiken

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das E-Shopping-Erlebnis mit Hilfe von Social Media aufzuwerten: Zum Einen ist es möglich, direkte Verlinkungen zur Website, beispielsweise über Produktverlinkungen in Feedposts oder Swipe-Ups in Instagram Stories einzubauen. Kunden müssen hierfür nicht bewusst den Online-Shop aufsuchen, sondern werden durch wenige Klicks bequem weitergeleitet, ohne den Social Media Kanal aktiv zu verlassen. Um es zusammenzufassen, verkürzt Social Commerce die Customer Journey und wertet das Kauferlebnis markant auf. 

Eine andere Möglichkeit ist es, shoppable Beiträge und Stories in den markeneigenen Online-Shop einfließen zu lassen. Das Stichwort heißt hier authentisches Marketing durch User Generated Content (UGC) und Organic Influencer. Echter Content von echten Kunden. Die Verflechtung von UGC im Online-Shop schafft Nähe, ist authentisch und setzt die Produkte auf verschiedenste Weise in Szene. Die unterschiedlichsten Menschen können sich durch diese Content Marketing Strategie mit Deinem Produkt und Deiner Marke identifizieren. 

Die persönliche Beziehung von Kunden zur Marke und der Austausch von Kunden untereinander rücken bei Social Commerce in  den Vordergrund. Sie werden ein zentraler Teil des Marketings, stehen für die Marke und geben ihr ein ganz eigenes nuanciertes und höchst individuelles Gesicht. Kreativ, modern und persönlich als Devise des modernen Marketings. Auch Dein Unternehmen sollte auf den neuen E-Commerce Zug aufspringen: Soziale Medien in den Verkaufsprozess integrieren und effiziente Kanäle wie Instagram nutzen, um die Kommunikation und den Austausch zwischen und mit den Kunden zu ermöglichen. 

Wie Du shoppable Content im handumdrehen in Dein Marketing integrierst 

Das UGC Tool von squarelovin unterstützt Marken dabei Kundenbilder gezielt auf der Basis von Mentions, Hashtags oder Geo-Locations einzusammeln, nach individuellen Wünschen zu filtern, die Verwendung rechtlich abzusichern und den Content anschließend gezielt auf allen relevanten Marketingkanälen auszuspielen. Für jedes Bild oder Video werden dabei individuell essentielle Nutzungsrechte datenschutzkonform angefragt. Die effektive Einbindung von User-Generated Content stärkt die Kundenbindung und verbessert die Performance von Websites und Webshops deutlich. Um mehr über squarelovin zu erfahren, klick hier um eine Demo mit einem unserer Experten zu vereinbaren