In wenigen Wochen beginnt ein neues Jahrzehnt. Damit auch eine neue Marketing-Dekade, die verspricht noch digitaler und vor allem noch schnelllebiger zu werden. Besonders junge Kunden fordern vermehrt persönliche Shopping Erlebnisse und Marken mit Charakter. Somit rücken Social Media Marketing und User-Generated Content immer mehr ins Zentrum einer guten Marketingstrategie. Unsere neue Infografik fasst die wichtigsten Zahlen und Fakten zu Instagram für 2020 zusammen

Am 06. Oktober 2010 wurde Instagram von den Amerikanischen Entwicklern Kevin Systrom und Mike Krieger im iOS App Store veröffentlicht, knapp ein halbes Jahr später folgte die Android Version. Bereits in den ersten zwei Monaten meldeten sich eine Million Nutzer auf der Foto-Sharing Plattform an. Nach einem Jahr zählte Instagram 10 Millionen Mitglieder. Heute sind es 1 Milliarde Menschen (Stand Mai 2019), die an einem durchschnittlichen Tag sage und schreibe 95 Millionen Bilder teilen. Das Bild mit den meisten Gefällt-Mir Angaben ist das des @world_record_egg. Hochgeladen einzig und allein aus der Absicht mehr Likes zu sammeln als Kylie Jenner, die bis dahin mit 18 Millionen Likes den Rekord für das Bild mit den meisten Herzen hielt, verzeichnet das Ei-Foto aktuell 54 Millionen Likes. Das World Record Egg ist nur eins von vielen Beispielen dafür, wie kreative Ideen auf der Social Media Plattform Reichweite und Buzz generieren können. 

Warum lohnt sich Instagram Marketing?

Social Media Marketing, explizit auf Instagram, wird immer wichtiger für Brands. Das zeigen auch die 22 Instagram Fakten für 2020 in unserer Infografik deutlich. Rund 200 Millionen Nutzer besuchen täglich mindestens ein Business Profil und knapp drei Viertel der Jugendlichen geben an, dass Instagram der beste Weg für Marken sei um sie zu erreichen. Werbeanzeigen auf der Foto-Sharing Plattform haben das Potential von bis zu 849,3 Millionen Nutzern gesehen zu werden, davon 52,9 Millionen junge Erwachsene. Allgemein weist Instagram eine 18x höhere Engagement Rate in Bezug auf Brand Accounts auf als Facebook. Im Vergleich zu Twitter ist die Rate sogar 30x höher.

Der signifikanteste und sicherlich auch größte Vorteil den Social Media gegenüber klassischen Medien bietet, ist dass die Plattformen immer Kommunikation in beide Richtungen ermöglichen. Kunden können direkt auf Content eingehen der durch Brands geteilt wurde. Genauso können aber auch Marken unmittelbar auf Inhalte von Einzelpersonen reagieren, die in Bezug zu ihren Produkten stehen. Letzteres beschreibt User-Generated Content - Inhalte, die freiwillig und unbezahlt von Kunden geteilt wurden und ihr Erlebnis mit einer Marke widerspiegeln. In den letzten Jahren hat sich die Verwendung von User-Generated Content zu Marketingzwecken über viele Branchen hinweg etabliert. 

Was sind die Vorteile von Marketing mit visuellem User-Generated Content?

Sieben von zehn Käufern orientieren sich an den Meinungen anderer Kunden. Über 92% vertrauen beim erstmaligen Kauf von Produkten mehr auf User-Generated Content als auf Anzeigen mit Branded Content. Nur noch rund jeder zweite gibt an, Werbeanzeigen überhaupt für glaubwürdig zu halten. User-Generated Content, der für Marketingzwecke eingebunden wird, wirkt diesem Vertrauensverlust in Bezug auf klassische Werbung entgegen und liefert digitalen Social Proof für neue Kunden. Content, der unmittelbar von Kunden kommt bietet vor allem authentische, aber auch besonders vielseitige Eindrücke zu einem Produkt oder einer Dienstleistung. Vor allem deshalb zeichnet sich die Performance von Marken-Accounts, die User Generated Content einbinden, sowohl im organischen Feed als auch in Social Ads merklich von Accounts mit regulärem Branded Content ab wie die Infografik mit 22 Instagram Fakten für 2020 herausstellt. 

Marken-Accounts, die User-Generated Content in ihrem eigenen Feed verwenden, erreichen eine bis zu 6,9x höhere Engagement Rate auf Instagram. Für Social Ads verringert sich mit dem Einbinden von UGC sowohl die Cost-Per-Click, als auch die Cost-Per-Acquisition durchschnittlich um die Hälfte. Gleichzeitig ergeben sich daraus im Durchschnitt 4,5x höhere Conversion Rate und 300% mehr Engagement. 

Wie wirkt sich die Einbindung von UGC im Marketing langfristig aus?

Parallel zur authentischen Inspiration für neue Kunden, vermittelt die Einbindung von User-Generated Content besonders große individuelle Wertschätzung an bereits bestehende Kunden. Eine prominente Ausspielung von UGC  im eigenen Social Media Feed oder sogar auf der Brand-Website und in Ads, rückt die Kunden-Community ganz klar in den Mittelpunkt. So trägt User-Generated Content dazu bei, Marken eine Persönlichkeit zu verleihen und dadurch auch ein klares Markenimage zu etablieren, mit dem sich neue Kunden unmittelbar identifizieren können. 

Besonders mit Blick auf die mittlerweile global laufende Testphase für ein like-freies Instagram wird genau diese Art von Content , wie in der Infografik erwähnt, immer wichtiger. Gefällt-Mir Angaben und Followerzahlen haben sich in den letzten Jahren als Richtlinie für Glaubwürdigkeit und Qualität auf der Sozialen Plattform entwickelt. Allerdings stehen beide Maßstäbe mit Blick auf Aspekte wie Bots die Engagement simulieren und die Möglichkeit im Internet Follower und Likes zu erkaufen schon seit einiger Zeit heftig in der Kritik. User-Generated Content dagegen ist vor allem eins: ehrlich und durchsichtig. 

Das UGC Tool von squarelovin unterstützt Marken dabei Kundenbilder gezielt auf der Basis von Mentions, Hashtags oder Geo-Locations einzusammeln, nach individuellen Wünschen zu filtern, die Verwendung rechtlich abzusichern und den Content anschließend gezielt auf allen relevanten Marketingkanälen auszuspielen. Für jedes Bild oder Video werden dabei individuell essentielle Nutzungsrechte datenschutzkonform angefragt. Die effektive Einbindung von User-Generated Content stärkt die Kundenbindung und verbessert die Performance von Websites und Webshops deutlich.

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