We’re all in this together. Der Satz, der über die vergangenen Wochen im globalen Lockdown zum Buzzword #1 geworden ist wirkt häufig wie eine eine schmierige Floskel. In Bezug auf E-Commerce aber, trifft er zu hundert Prozent zu. Auch wenn Geschäfte langsam wieder öffnen und eine Art Alltag zurückkehrt, ist das Einkaufserlebnis für Kunden längst nicht so unbeschwert wie vor COVID-19. Deshalb gilt es für Unternehmen und Einzelhändler den Fokus verstärkt auf persönliche und authentische E-Commerce Lösungen zu legen und - jetzt oder nie - den Sprung in die digitale Welt zu wagen.

Warum es wichtig ist online aktiv zu sein

Der Anteil den E-Commerce am Gesamtumsatz aller Verkäufe ausmacht hat sich in den letzten Jahren mehr als verdreifacht. Darüber hinaus ist der Umsatz im digitalen Handel im Vergleich zum ersten Quartal 2019 im Zuge der Corona-Pandemie weltweit um 20 Prozent gewachsen – in Deutschland allein um 14 Prozent.

Bereits vor dem globalen Lockdown gab rund ein Drittel der Verbraucher an mindestens einmal in der Woche online Produkte zu bestellen, 45% der 20-39 jährigen mindestens einmal im Monat. In den vergangenen Wochen sind diese Zahlen weiter deutlich in die Höhe geschnellt und haben Ausmaße erreicht, die sonst eher typisch für das Weihnachtsgeschäft sind. 

Die Zahl der Unique Shoppers ist seit Anfang des Jahres um 40 Prozent gestiegen und vor allem ältere Generationen finden mehr und mehr gefallen am digitalen Einkauf. Während 67% der Millennials bereits vor dem Social Distancing das Online Shopping als Verkaufsweg bevorzugt haben, sind sich mittlerweile 42% aller Verbraucher sicher, dass sich ihr Einkaufsverhalten nach der Pandemie langfristig grundlegend Verändern wird. 

Die Vorteile eines Online Shops

Der Hauptgrund, den Einzelhändler nennen, wenn es darum geht wieso sie keinen zusätzlichen Onlineshop eröffnen ist, dass sie bereits ein gutes und enges Verhältnis zu ihren Kunden haben und nicht der Meinung sind einen weiteren Verkaufskanal zu benötigen. Gleichzeitig geben starke 86% derer die sich dafür entschieden haben an, dass der größte Vorteil daran sei, Kunden auch außerhalb der klassischen Ladenöffnungszeiten erreichen zu können 

Darüber hinaus ist sich die Mehrheit der online aktiven Einzelhändler einig, dass online Handel und online Marketing die Möglichkeit bieten eine deutlich größere Zielgruppe zu erschließen und Kunden flexiblere Optionen zum Einkauf zu bieten. E-Commerce ist also weit mehr als nur ein weiterer Verkaufskanal. Richtig umgesetzt, bietet Onlinehandel auch eine Plattform die das Vernetzen mit Kunden vereinfacht, langfristig Reichweite generiert und Brand-Awareness schafft.

Herausforderungen beim Erstellen eines Online Shops

Viele Einzelhändler die sich gegen einen zusätzlichen Online Shop entscheiden, sind der Meinung, dass ihre Kunden nicht online einkaufen würden oder geben an, dass ihre Produkte und Services digital schwer zu verkaufen sind. Rund 40% halten das Betreiben eines Online Shops außerdem für zu zeitintensiv.

Ein Online Shop soll und kann ein klassisches Geschäft nicht ersetzen, gibt aber zusätzliche Sicherheit, wenn der Laden einmal nicht wie gewohnt geöffnet werden kann. Marketing über digitale Kanäle wie Social Media, bietet außerdem die Möglichkeit auch ohne persönlichen Kontakt zu Kunden mit ihnen im Austausch zu bleiben. 

Ein Onlineauftritt muss außerdem nicht sofort ein Mammutprojekt sein, das mehrere Jahre hochprofessionell und durchgetaktet läuft, sondern kann im Kleinen auch für begrenzte Zeiträume angesetzt werden und genau so erfolgreich sein. Wichtig sind dabei vor allem ein strukturiertes und geradliniges Design, persönliche und authentische Inhalte und eine gute Anpassung für Mobilgeräte. 

Worauf es beim Einstieg in den E-Commerce zu achten gilt

Mehr als ein Drittel aller Verbraucher in Deutschland geben an, schon einmal Ware aus einem Online Shop erhalten zu haben, die nicht ihrer Darstellung im Internet entsprochen hat. Außerdem halten 92% klassische Werbung für weniger überzeugend und glaubwürdig als Inhalte von anderen Kunden.

Kundenbilder spiegeln den Alltag wieder und präsentieren Produkte in ihrer Verwendung. Durch die Einbindung solcher Inhalte in den E-Commerce, kann ein Kauferlebnis geschaffen werden, das gleichzeitig persönlich und informativ ist. Im Gegensatz zu klassischen Produktbildern kann User-Generated Content (UGC) aufzeigen wie ein und dasselbe Produkt an den unterschiedlichsten Personen aussehen kann und bietet so besonders hohes Identifikationspotential. 

Besonders in der aktuellen Situation bringt ein solches persönliches Shoppingerlebnis große Vorteile. Seit Beginn des Social Distancing Ende März hat sich beispielsweise die Interaktion mit der UGC Galerie unseres Kunden Design Bestseller im Vergleich zum durchschnittlichen Wert mehr als verdoppelt. Wenn persönlicher Kontakt sich auf ein minimum reduziert, wird der Wunsch nach persönlichen digitalen Inhalten umso größer. Das Stöbern durch eine Bildergalerie gefüllt mit Impressionen anderer Kunden, ersetzt ein persönliches Verkaufsgespräch sicher nicht, aber bietet einen kleinen Ersatz und vor allem Inspiration.

Das UGC Tool von squarelovin unterstützt Marken dabei Kundenbilder gezielt auf der Basis von Mentions, Hashtags oder Geo-Locations einzusammeln, nach individuellen Wünschen zu filtern, die Verwendung rechtlich abzusichern und den Content anschließend gezielt auf allen relevanten Marketingkanälen auszuspielen. Für jedes Bild oder Video werden dabei individuell essentielle Nutzungsrechte datenschutzkonform angefragt. Die effektive Einbindung von User-Generated Content stärkt die Kundenbindung und verbessert die Performance von Websites und Webshops deutlich.

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