Social Media ist ein Überfluss von allem. Informationen treffen Emotionen, persönliches trifft geschäftliches. Der große Vorteil an Sozialen Medien ist, dass jeder dazu beitragen kann. Genau dort liegt aber auch der Grund, aus dem es für viele Unternehmen immer schwieriger wird die Aufmerksamkeit von Nutzern zu erhaschen, die potentiell in ihre Zielgruppe fallen. Der erste Schritt hin zu packenden Visuals sind das richtige Format und eine gute Auflösung. Das gilt sowohl für eigene Social Media Posts, als auch professionell geschaltete Social Ads. 

Worauf gilt es bei Social Media Uploads allgemein zu achten?

Allgemein gilt: aus der Masse herausstechen. Was macht eure Marke einzigartig? Was macht eure Produkte besonders? Content der über markeneigene Social Media Kanäle geteilt wird, sollte immer auch zum Markenimage passen. Nur so wirken die geteilten Inhalte glaubwürdig und ansprechend. Besonders wichtig ist auch, dass der Content qualitativ hochwertig aussieht. Für Fotos heißt das, gut belichtet und hoch aufgelöst, für Grafiken gut lesbar und mit klarem Fokus gestaltet. Unscharfe und überladene Postings wirken schnell unprofessionell. 

Einige Social Media Plattformen, allen voran Instagram, komprimieren Bilder und Videos, die eine gewisse Dateigröße überschreiten, um auch über mobile Daten kurze Ladezeiten für ihre User zu ermöglichen. Dadurch kann es passieren, dass Fotos und Videos, obwohl sie mit einer hochauflösenden Kamera aufgenommen wurden, nach dem Posten plötzlich verpixelt aussehen. Eine grobe Faustregel um das zu vermeiden ist, dass Bilder zum Upload auf Instagram nie größer als 8MB sein sollten. Die optimalen Maße für Instagram Uploads findet ihr in unserer untenstehenden Infografik.

Neben Feedposts gibt es auf den gängigen Social Media Plattformen noch eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten Inhalte zu teilen. Vom eigenen Profilbild und Banner, über Stories bis hin zu Veranstaltungen und Gruppen - überall sind die Bildformate unterschiedlich. Entsprechend ist es durchaus möglich, dass nicht überall wo die eigene Marke repräsentiert wird ein und dieselbe Grafik oder derselbe Bildausschnitt verwendet werden kann. Während Profilbilder häufig rund sind, liegt bei Stories der Fokus auf vertikalen Aufnahmen, für Profilbanner und Veranstaltungen hingegen ist horizontal meist das richtige Format. Unsere Infografik mit Social Media Cheat Sheet zeigt auf einen Blick welche Abmessungen für welches Netzwerk am besten geeignet sind.

Wie unterscheiden sich Social Media Plattformen in Bezug auf Stil und Inhalte?
Facebook

Facebook war eine der ersten Social Media Plattformen, die sich in der Art und Weise wie wir sie heute kennen etabliert haben, häufig wird Facebook deshalb auch als “Mutter aller sozialen Netzwerke” betitelt. Seit dem Launch der Website im Februar 2004 ist Facebook stetig gewachsen und zählt heute rund 2,5 Mrd. monatlich aktive Nutzer. Die meisten davon sind zwischen 25 und 34 Jahren alt. Ursprünglich gedacht als Plattform um sich mit Freunden zu vernetzen, ist Facebook heute ein Social Media Allround-Talent. Von privaten Profilen, über offizielle Business Seiten und die Möglichkeit Eventeinladungen zu erstellen, bis hin zu Themenspezifischen Gruppen. Die Optionen um auf Facebook Content zu verbreiten sind vielfältig und genauso vielfältig sind auch die zugehörigen Formate. Unsere Social Media Infografik zeigt die wichtigsten Maße, wie zum Beispiel Profilbild, Video Post, Facebook Stories und Event-Titelbild auf. 

Instagram 

Instagram zählt zu den etwas jüngeren Social Media Plattformen, liegt aber dennoch auf Platz drei der größten Netzwerke weltweit, nach Facebook und YouTube. Seit Instagram 2010 online ging, ist die Plattform stetig gewachsen und weist heute rund 1 Mrd. monatlich aktive Nutzer auf, der Großteil davon ist im alter von 18-24. Im Gegensatz zu Facebook ist Instagram hauptsächlich auf Fotos ausgelegt und unterscheidet lediglich zwischen Feedposts und Stories. Während im klassischen Feed geteilte Fotos dauerhaft im Profil zu sehen sind, werden Stories nur 24 Stunden lang angezeigt und verschwinden dann automatisch es sei denn, sie werden als Highlight im Profil gespeichert. Stories werden immer im selben Format angezeigt, für Feedposts gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Optionen. Klassisch ist das Quadrat, seit kurzem sind auch Posts im Portrait Format (4:5) oder als Landscape (1.91:1) möglich. Die genauen Abmessungen dazu sind in unserem Social Media Cheat Sheet unten aufgelistet.

Twitter

Obwohl die Tweets von Usern der Plattform regelmäßig für mediales Aufsehen sorgen, ist Twitter selbst mit rund 330 Millionen monatlich aktiven Nutzern eins der kleineren Sozialen Netzwerke. 2010 als Mikroblogging-Plattform gelauncht, ist Twitter sehr textfokussiert und allgemein reduzierter als andere Soziale Medien. Ein Tweet darf maximal 160 Zeichen lang sein, dazu zählen auch Leerzeichen, Satzzeichen und Links. Mehr und mehr finden auch Bilder und Videos Einzug auf Twitter, trotzdem sind kurze Textnachrichten auch 10 Jahre später die gängigste Art von Postings auf Twitter. Entsprechend gering ist auch die Anzahl von Bildformaten zwischen denen für das Netzwerk unterschieden wird, wie unsere Infografik aufzeigt. Neben Profilbild und Banner wird lediglich zwischen einer Art von Foto Post und drei Varianten von Video Posts (Square, Landscape und Portrait) unterschieden.

LinkedIn

Der Schwerpunkt von LinkedIn liegt auf Geschäftskontakten und karriere-orientierter Kommunikation. Entsprechend sind Posts auf LinkedIn häufig formeller und bewegen sich auf einem eher distanzierten, professionellen Niveau. Content, der beispielsweise gut als Instagram Story funktioniert, mag bei LinkedIn völlig fehl am Platz sein. Andersrum wirkt ein auf LinkedIn ausgelegter Post in anderen Netzwerken unter umständen hochgestochen. Um diverse Social Media Kanäle erfolgreich zu bespielen gilt es deshalb vor allem, sich vorab bewusst zu machen welche Zielgruppen auf welcher Plattform aktiv sind und wie sie am effektivsten angesprochen werden können.

Pinterest 

Pinterest zählt auch zu den jüngeren Sozialen Netzwerken, gleichzeitig ebenso zu den kleineren. Im selben Jahr wie Instagram gestartet, weist Pinterest aktuell rund 367 Millionen monatlich aktive Nutzer auf. Trotzdem ist die digitale Pinnwand ein für viele Branchen effektiver Marketingkanal. Pinterest ermöglicht Bilder mit einer kurzen Überschrift und einem weiterführenden Link zu versehen und als Pin hochzuladen. Dieser kann dann von Nutzern auf Themenbezogenen Pinnwänden gespeichert und jederzeit wieder angesehen werden. Pinterest eignet sich besonders gut um auf ausführlichen eigenen Content, beispielsweise Blogposts oder spezielle Landing Pages aufmerksam zu machen. Die passenden Formate für Pinterest sind in unserem Social Media Cheat Sheet auf einen Blick aufgelistet.